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Fractional Tech Leadership
Technische Führung auf Zeit: Entscheidungen treffen, Delivery steuern, Team aufbauen — mit klarer Verantwortung.
„Uns fehlt jemand, der technische Entscheidungen trifft und verantwortet.“
- Format
- 1–3 Tage pro Woche, ab 3 Monaten
- Für wen
- Unternehmen ohne eigene technische Führung oder in einer Übergangsphase
Typische Symptome
- Technische Entscheidungen bleiben liegen oder werden implizit vom lautesten Team getroffen.
- Die Geschäftsführung kann Aufwände und Risiken nicht einschätzen und muss vertrauen.
- Dienstleister liefern, aber niemand steuert das Gesamtbild.
- Das Team wächst, doch Standards, Reviews und Onboarding fehlen.
- Eine CTO-Stelle ist ausgeschrieben, aber die Suche dauert Monate.
Ergebnis
- Architektur- und Technologieentscheidungen, dokumentiert und begründet
- Delivery-Steuerung mit Roadmap, Prioritäten und Qualitätsstandards
- Aufbau interner Rollen und Übergabe der Führung
- Sparring für Geschäftsführung und Fachbereiche
Vorgehen
01
Standortbestimmung (2 Wochen)
Wir sprechen mit Team, Geschäftsführung und Partnern, sichten Architektur, Delivery und Betrieb und benennen die drei wichtigsten Baustellen.
02
Entscheiden und dokumentieren
Offene technische Entscheidungen werden getroffen und als ADRs festgehalten — nachvollziehbar auch für Nicht-Technische.
03
Delivery steuern
Roadmap, Prioritäten, Qualitätsstandards und die Zusammenarbeit mit Dienstleistern werden in einen ruhigen Takt gebracht.
04
Übergabe vorbereiten
Interne Rollen werden aufgebaut, Wissen dokumentiert und die Führung an eine feste Person übergeben. Das Mandat endet planmäßig, nicht schleichend.
Häufige Fragen
- Was unterscheidet das von klassischer Beratung?
- Verantwortung. Wir entscheiden mit, tragen die Konsequenzen und arbeiten im Team mit — statt eine Empfehlung zu übergeben und zu gehen.
- Wie viel Zeit ist sinnvoll?
- Ein bis drei Tage pro Woche. Weniger reicht nicht für echte Führung, mehr ersetzt die interne Rolle, die wir eigentlich aufbauen wollen.
- Wie lange läuft so ein Mandat?
- Ab drei Monaten, typisch sechs bis zwölf. Von Beginn an mit dem Ziel, uns überflüssig zu machen.
- Können Sie auch eine feste CTO-Besetzung begleiten?
- Ja. Wir schärfen Profil und Anforderungen, führen technische Interviews und übergeben strukturiert an die neue Person.
- Wie schneiden Sie Vorhaben zu?
- Scope-to-Time statt Perfektion: Wir schneiden Komplexität ab, bis etwas Lauffähiges in einem festen Zeitfenster steht. Grundlagenarbeit ohne Fixpunkt läuft sonst aus dem Ruder — deshalb koppeln wir sie an ein Geschäftsvorhaben, das jemand im Haus wirklich will.
- Was erwarten Sie von uns als Kunde?
- Ein Tandem aus Fachbereich und Technik pro Vorhaben. Findet sich niemand aus dem Geschäft, der die Entscheidungen mitträgt, sagen wir das früh — dann fehlt die Grundlage, nicht die Kapazität.
- Trennen Sie Projekt und Betrieb?
- Nein. Wer baut, soll auch betreiben. Die Trennung von Projekt und Betrieb kostet Qualität, weil schlechte Entscheidungen woanders landen. Build & Run gehören in dieselbe Verantwortung — vor und nach der Übergabe.
Wann das nicht passt
Wir treten nicht als Generalunternehmer für Ihre gesamte IT auf und übernehmen keine betriebskritische Kernsystem-Verantwortung, für die Referenzen in vergleichbarer Größenklasse nötig sind. Wenn Sie reine Kapazität suchen, die eine bestehende Roadmap abarbeitet, ist ein Fractional-Mandat der falsche Rahmen.
Passt oft dazu
Hintergrund dazu im Beitrag Fractional CTO: wann externe technische Führung sinnvoll ist.